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Gern gesehen

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Ferien von Anfang an

Flugangst adé ...

Angst vorm Fliegen - viele Menschen freuen sich nur bedingt auf den Urlaub: Der Anfang ist das Schlimmste, das Ende sowieso. Dabei liegt die Ursache hinter der Flugangst häufig in Themen, die mit dem Fliegen gar nichts zu tun haben ... mehr


Unbekanntes Transkaukasien

Armenien - Armenien

Hayastan nennen die Armenier ihr Heimatland, nach ihrem höchsten Gott „Hayk“ aus heidnischer Zeit. Zahlreiche Routen führen entlang fruchtbarer Ebenen, trockener Felssteppen, schneebedeckter Bergwege und türkis schimmernder Seen. Ein Land am Rand Europas in den transkaukasischen Bergen ... mehr

Randnotizen

Hindu-Priesterinnen
Der oberste indische Gerichtshof entschied bereits im Jahr 2015, dass Frauen Hindu-Priester werden können. Das Priesteramt sei kein erbliches Privileg von Brahmanen. Da zudem vor den traditionellen Göttern alle Menschen gleich seien, müsse auch niedrigeren Kasten das Priesteramt zugänglich sein.

Einweg im Grand Canyon
Der Verkauf von Einwegflaschen im Grand Canyon National Park wird eingestellt. Der National Park Service richtet Wasserstationen ein, an denen Besucher kostenlos ihre Wasserbehälter auffüllen können. Leere Trinkflaschen machen 20 Prozent des gesamten Abfallvolumens im Grand Canyon National Park aus.


Sabine Thiesler - Basta, Amore! Sabine Thiesler
Basta, Amore!

KEN. Sabine Thiesler hat sich nach einigen Jahren von ihrer Wahlheimat Toskana verabschiedet. »Basta Amore!« meint »Basta Italia«. Genug ist genug. Sie kehrt zurück nach Deutschland. Da ist zwar auch nicht alles toll, aber toller als Italien ist es dann wohl doch.

 
 

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In Italien kann man sich verlieben, und man kann sich von Italien auch wieder entlieben. Okay, in Deutschland quasseln auch immer mehr immer ausdauernder in ihr Handy. Die Wartezeiten beim Arzt könnten kürzer sein, aber sicher ist ein Arztbesuch meistens dezenter. Es kommt selten vor, dass man ins Behandlungszimmer schauen kann und das halbe Dorf die intimsten Diagnosen mitbekommt.

Vom alltäglichen Irrsinn in Bella Italia

Sabine Thiesler entmythologisiert eines der Lieblingsländer der Deutschen. Italien ist eben nicht nur das Land der leckeren Pasta, Pizzas und herrlicher Weine, der Telenevelas und der Partyskandale rund um jung geliftete Politiker mit so viel Gel in den Haaren, dass man damit einer ganzen Fußballmannschaft die letzte Ölung verpassen könnte.

14 Jahre lang haben Sabine Thiesler und ihr Lebensgefährte Klaus Italien ertragen, so manche Strafe für zu spät gezahlte - statt total vermiedene Steuern – gezahlt und sich durch den Dschungel der Regeln und Gegenregeln gekämpft. Immer wieder ist sie dabei doch die Deutsche, für die »ja« eben ja und nicht irgendetwas von »vielleicht« bis »könnte sein« und »nie im Leben« bedeutet.

Für Sabine Thiesler hatte Italien zumindest am Anfang das bessere Klima - auch zwischenmenschlich -, die natürlicheren Zutaten fürs Essen und Trinken und irgendwie auch ein Lebensgefühl, das einfach anders, eben italienisch war. Das war es dann auch. Urlaub ist anders als dauerhaft Wohnen, und die Tücke liegt im Detail. So schließt die biographische Erzählung eine ordentliche Prise Bitterkeit ein und endet schließlich in »Basta Amore!«

Die Startbedingungen freilich waren anders. Italien und Toskana klingen magisch, nach gesunder Natur, Dauerurlaub, Genuss und Lebenslust. Ein etwas abgelegenes Domizil, das zunächst nach italienischen Bauregeln umgebaut werden und später zu Jagdzeiten im Herbst nahezu kriegerisch unter Feuer stehen wird, bremst die ehemals durchaus romantischen Absichten der Sabine Thiesler und ihres geduldigen Lebenspartners aus.

Der Gang zum Katasteramt ist ähnlich kompliziert wie bei Asterix und den spinnenden Römern. Das wird auch nicht besser, als die zahlungswillige Deutsche pflichtbewusst endlich ihre Steuern überweisen will. Das geht ohnehin nur zu festgesetzten Zeiten im Jahr und genau dann, wenn alle anderen Italiener ebenfalls zur Post gehen und ihre Steuern überweisen möchten.

Natürlich gibt es auch beneidenswerte Erlebnisse, die vermutlich nur in Italien auf diese Weise möglich sind. So singen die Anhänger Andrea Bocellis bei einem Freiluftkonzert spontan die Fans eines lautstarken Fußballclubs mit Evergreens aus klassischen Opern nieder ...

Insgesamt eine Erzählung über eine Deutsche in Italien, die ihre angestammten Regeln mit nach Bella Italia nimmt und erkennt, dass die dortigen Üblichkeiten mit ihren Erwartungen kollidieren. Fast eineinhalb Jahrzehnte immerhin stellt sich Sabine Thiesler dem Konflikt zwischen Sollen und Haben wollen und kehrt schließlich nach Deutschland zurück. Dort heißt »ja« eben nicht »vielleicht«. Meistens jedenfalls. Aber die Thiesler'schen Überlebensstrategien funktionieren.

Ich habe nach Sabine Thiesler und »Basta Amore!« jedenfalls wieder Freude an öffentlichen Verkehrsmitteln, die in der Regel fahrplanmäßig da sind. Dass man ein medizinisches System überleben kann, hat ebenfalls gewisse Vorteile. Sabine Thiesler ist bedient, was Italien im Allgemeinen und die Toskana im Besonderen betrifft. Ihre Rückkehr nach Deutschland steigert die Wahrscheinlichkeit, dass sie uns noch eine Weile erhalten bleibt - als Autorin lesenswerter Spannungsbücher.


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