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Großbritannien - Schottland: Golf, Genuss und Meer

Der Norden Großbritanniens ist Golfland. Es gibt kaum Orte auf der Welt, die über mehr Golfklubs und Golfplätze pro Einwohner verfügen als Schottland. Egal, in welcher Ecke des Landes man sich befindet: Bis zum nächsten Golfplatz ist es selten weit. Für jede Spielstärke und jeden Geschmack ist etwas dabei. Für viele Plätze benötigt man weder Mitgliedschaft noch Platzreife. Und ganz gleich ob alt oder jung, reich oder arm, Banker oder Bauer: Die Schotten lieben eine gepflegte Runde Golf.


Oldcourse Hotel südlich von St. Andrews
Oldcourse Hotel  südlich von St. Andrews - das Golfer-Paradies schlechthin.

Schottland ist ein Mekka für Golfer. Seine Golfanlagen gelten als die ältesten, anspruchsvollsten und schönsten der Welt. Wer hier einen stilvollen Golfurlaub verbringen will, findet in den klassisch-luxuriösen Golfhotels des Landes das passende Ambiente.

Old Course, Muirfield, Turnberry, Gleneagles: Das ist Musik in den Ohren von Kennern. Es sind einige der begehrtesten Golfreiseziele der Welt. Historisch bedeutsam, landschaftlich berauschend, spielerisch anspruchsvoll und Austragungsort berühmter Wettkämpfe. Und sie haben eines gemeinsam: Sie befinden sich alle in Schottland.

Ein Golfurlaub im Land bietet die Gelegenheit, es ihnen gleich zu tun. Zahlreiche Gastgeber und spezialisierte Reiseveranstalter bieten längst Komplettpakete mit allem, was rundum gelungene Golfferien ausmacht. Die Crème de la Crème der Angebotspalette bilden die fürstlichen Offerten der namhaften Fünf-Sterne-Golfhotels und -resorts des Landes. Hier bekommt man nicht nur Gelegenheit, auf begehrtesten Plätzen Schottlands zu spielen, sondern erlebt auch eindrucksvoll, was vollendete schottische Gastlichkeit bedeutet.

Golf wird hier als kultiviertes, ganzheitliches Lebensgefühl zelebriert. Das Spiel ist ein Aspekt davon. Exquisite Küche in edlem Ambiente und erlesene Verwöhnangebote werden als mindestens ebenso wichtige Komponenten des genussvollen Gesamterlebnisses betrachtet.

Beispiel 1: The Gleneagles Hotel

Stapelweise Gleneagles-Bälle.
Es ist angerichtet - Golfbälle stapelweise.

Ein herausragendes Beispiel ist das Gleneagles Hotel in Auchterarder, unweit von Edinburgh.  Das knapp 90 Jahre alte Hotel ist spätestens seit dem G8-Gipfel 2005 auch hierzulande ein Begriff. Auf dem 340 Hektar großen Anwesen findet man gleich drei Plätze der Championship-Klasse. Es gibt kaum eine wichtige Hotelauszeichnung, die das Gleneagles noch nicht gewonnen hat. Unter den über 60 Preisen, mit denen sich das Haus schmückt, ist natürlich auch der für das „Beste Golfresort weltweit 2007". 700 bis 800 Angestellte sind kontinuierlich für das Wohl der Gäste im Einsatz. Das Spa des Hauses wurde unlängst für acht Millionen Britische Pfund modernisiert. Und eines seiner drei erstklassigen Restaurants, das „Andrew Fairlie", ist das einzige in Schottland, welches zwei Michelin-Sterne trägt. Das alles hat natürlich seinen Preis. Eine Übernachtung im Haus der Superlative ist regulär kaum unter 450 Euro zu haben. Eine Nacht in einer der Suiten schlägt mit bis zu 2400 Euro zu Buche.

Man muss allerdings nicht Gast des Hotels sein, um in den Genuss einer Runde Golf im Tal des Adlers zu kommen. Seit 1999 stehen die drei Golfplätze des Hotels auch Tagesbesuchern offen. Wer hier spielt, bekommt einen fantastischen Blick in die hügelige, weitgehend unbesiedelte Landschaft gratis dazu. Die Plätze selbst wurden von zwei der berühmtesten Golfer der Welt gestaltet: James Braid (1870-1950), fünffacher Gewinner der Open Championship, ist der Architekt des King's Course und des Queen's Course. Die Pläne für den PGA Centenary, auf dem im Jahr 2014 der Ryder Cup ausgetragen wird, stammen aus der Feder von Jack Nicklaus, der in den 1960er, 1970er und 1980er Jahre als einer der besten Golfspieler der Welt galt.

Beispiel 2: The Turnberry, A Luxury Collection Resort

Turnberry, das vielleicht älteste Golfressort überhaupt
Turnberry ist mit 104 Jahren das vielleicht älteste Golfressort überhaupt.

Wer Gleneagles Hotel sagt, muss auch Turnberry sagen. Das majestätische Resort der prestigeträchtigen Luxury-Collection-Gruppe im Südwesten des Landes ist mit 104 Jahren so etwas wie die Grande Dame der britischen Hotellerie und ist wahrscheinlich das älteste Golfresort überhaupt. Turnberry hält - wie das Gleneagles - ebenfalls drei berühmte Plätze parat. Ailsa war bereits viermal Austragungsort der Open Championship - zuletzt im Jahr 2009. Er galt lange Zeit als schönster Golfplatz Schottlands. Wahrzeichen Turnberrys ist der pittoreske neunte Abschlag des Platzes. Es ist eine der am meisten fotografierten Spielbahnen der Welt. Auf einem landschaftlich spektakulären Küstenabschnitt spielt man hier mit Blick auf die malerischen Reste von Bruce's Castle. In dieser Burg aus dem 13. Jahrhundert, so sagt man, sei Robert the Bruce, einer der bedeutendsten Herrscher Schottlands auf die Welt gekommen. The Bruce war ein mutiger Mann. Passenderweise ist auch der neunte Abschlag nichts für Ängstliche. Der Abschlag selbst ist eine Felskuppe und der Weg dahin ist nicht viel mehr als ein dünner Pfad. Von hier spielt man den Ball um eine kleine Bucht auf ein schmales Grün. Alles andere als ein Kinderspiel. Zumal hier meist eine steife Brise vom Meer weht.
 
Wer das Turnberry-Erlebnis komplett machen will, speist zu Abend im eleganten Salon des Restaurants „1906"  - benannt nach dem Gründungsjahr des Resorts. Tatsächlich wird hier bereits seit über 100 Jahren zu Frühstück und Abendessen geladen. Man fühlt man sich zurückversetzt in die Goldene Ära des jungen 20. Jahrhunderts. Mächtige Säulen und Stuckdecken zeugen vom vergangenen Selbstbewusstsein und Glanz eines Landes, das damals noch Weltmacht war. Seinerzeit brachte der Nachtzug regelmäßig betuchte Londoner zur morgendlichen Runde Golf nach Turnberry. Neben den architektonischen findet man auch kulinarische Relikte aus dieser Zeit: Eggs Benedict, Oeufs en cocotte, handgeschnittenen Räucherlachs, Kalb Holstein oder Steak Dianne verzaubern auch heute noch den hungrigen Golfer. Und wenn man Glück hat, taucht dabei die über der Irischen See untergehende Sonne den Raum in warm-goldenes Abendlicht.

Beispiel 3: Old Course Hotel Golf Resort & Spa

Fehlt eigentlich nur noch das Old Course Hotel Golf Resort & Spa im Dreigestirn der legendären schottischen Golfresorts. Die Anlage südlich von Schottland ältester Universitätsstadt St. Andrews ist mit ihrem Baujahr 1968 im Vergleich zu Turnberry oder Gleneagles geradezu jung. Dafür findet man direkt neben dem 144-Zimmer-Resort den ältesten Golfplatz der Welt: den namensgebenden Old Course. Seit etwa 600 Jahren wird hier Golf bereits gespielt. Überhaupt ist das Städtchen St. Andrews, das sich selbstbewusst „Home of Golf" nennt, die wahrscheinlich älteste und spektakulärste aller Golfdestinationen überhaupt. In unmittelbarer Nachbarschaft findet man gleich zehn Plätze auf Championship-Niveau - und zahlreiche weitere dieser Klasse in den umliegenden Dörfern.

Der Old Course ist einer der begehrtesten Golfplätze und Startzeiten sind rar. Wer nicht bereits weit im Voraus reserviert hat, kann nur darauf hoffen, bei der täglichen Verlosung Glück zu haben. Selbst für das namensgleiche Fünf-Sterne-Golfresort und „Golf Hotel of the Year 2009" (Scottish Hotel Awards)- das noch dazu direkt am 17. Loch des Parcours' liegt - gibt es keinen privilegierten Zugang. Um seinen Gästen dennoch garantierte Spielzeit auf einem überragenden Championship-Platz bieten zu können, hat das Resort zusätzlich zum Old Course ein hauseigenes Golfareal aufgebaut und 1995 eingeweiht. Der Duke's Course stammt von Peter Thomson, dem einzigen Golfer, dem es übrigens jemals gelang, die Open Championship gleich dreimal in Folge für sich zu entscheiden. Auch den anspruchsvollen 18-Loch-Platz des Old Course Hotel hat Thomson selbstverständlich auf das traditionsreichste aller Golfturniere zugeschnitten. Einige später hinzugefügte Abschläge machen den Duke's jedoch auch für weniger erfahrene Golfer gut bespielbar.

Wer nach einem langen Spieltag hungrig ins Resort zurückkehrt, kann aus insgesamt fünf erstklassigen Restaurants und Bars wählen. Kulinarisches Flagschiff ist das mit drei AA-Rosetten ausgezeichnete Road-Hole-Restaurant. Für Feinschmecker ist es die erste Adresse im Resort. In der Road-Hole-Bar kann man sich mit Blick auf den Old Course Parcours bei einer Auswahl von über 200 ausgezeichneter Single Malts vom Nuancenreichtum schottischer Whiskeys überzeugen. Hier wird auch der berühmte Old Course Afternoon Tea zelebriert - mit hausgemachten Scones und Pancakes sowie ausgesuchten Kaffee- und Tee-Spezialitäten. Der Sands Grill hat das mondäne Flair eines angesagten Innenstadt-Restaurants. Hier geht es eher locker zu. Die Küche ist dennoch erstklassig. Das Jigger Inn ist eine kleines, uriges Pub mit jeder Menge Golfandenken, knisternden Kaminfeuern, rustikaler Küche und einer kleinen aber feinen Auswahl schottischer Biere. Wer nach dem Spiel gleich im Klubhaus des hauseigenen Platzes bleiben möchte, kehrt in Duke's Bar & Grill ein. Man hat von hier einen wunderschönen Ausblick auf St. Andrews und genießt in ungezwungenem Ambiente einen herzhaften Imbiss.

Beispiel 4: Greywalls Hotel & Chez Roux

Greywalls Muirfield, Gullane, East Lothian
Nach dem Golfen lässt es sich im Greywalls in Muirfield, Gullane, East Lothian, gut speisen.

Neben den großen Golfresorts gibt es auch eine Reihe kleiner Luxushotels, die alles für einen denkwürdigen Golfurlaub parat halten. Natürlich gibt es hier keine hauseigenen Golfplätze. Dafür geht es hier sehr familiär zu. Ein schönes Beispiel ist das Greywalls Hotel. Vom Old Course aus gesehen, findet man das kleine, sehr elegante Landhaushotel am gegenüberliegenden Ufer des Frith of Forth. Das 23-Zimmer-Haus mit seinem charakteristischen, sichelförmigen Grundriss und den romantischen Außenanlagen stammt bereits aus dem Jahr 1901 und wurde erst im Mai dieses Jahres nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet.

Die Lage ist spektakulär. Das Hotel steht direkt neben dem 9. und 18. Grün von Muirfield, einem der zehn berühmtesten Links-Plätze des Landes. Muirfield war seit 1892 bereits 15 Mal Austragungsort der Open Championship - zuletzt im Jahr 2002 - und beherbergt mit der Honourable Company of Edinburgh Golfers den ältesten Golfklub der Welt. Natürlich war der Erbauer des Hauses, Alfred Lyttelton - ein britischer Politiker und erfolgreicher Sportler - selbst ein passionierter Golfer. Die Pläne für das ursprünglich als Ferienhaus konzipierte Gebäude haben ebenfalls prominenten Ursprung. Sie stammen von Sir Edwin Lutyens, einem der bedeutendsten britischen Architekten des 20. Jahrhunderts. Bereits 1948 ließen die damaligen Besitzer des Anwesens Greywalls zum Hotel umrüsten.

In den letzten Jahren wurde das Haus an geschlossene Gesellschaften und Golfgruppen exklusiv vermietet. Seit seiner Neueröffnung im Mai steht es jedoch auch wieder Individualreisenden offen. Neu ist auch sein Gourmet-Restaurant unter Leitung des legendären Albert Roux, einem der einflussreichsten Spitzenköche Großbritanniens.

Wer als Besucher Muirfield bespielen will, muss - wie beim Old Course - weit im Voraus planen. Buchungen werden bis zu einem Jahr vor dem Wunschtermin entgegen genommen.  Die wenigen kurzfristig verfügbaren Startzeiten werden auf der Internetseite des Golfklubs angezeigt. Die Greenfee beträgt derzeit 185 Britische Pfund für eine und 230 für zwei Runden. Wer keine der begehrten Startzeiten auf Muirfield ergattert, findet in näherer Umgebung gute Alternativen: Neben Muirfield finden sich zwölf weitere erstklassige Golfplätze - darunter die Championship-Parcours Gullane, Luffness, North Berwick, Dunbar, Renaissance und Archerfield - im Umkreis von nur acht Kilometern um das Hotel.

Beispiel 5: The Marcliffe Hotel

Bei all der Präsenz des Golfbrennpunktes St. Andrews und seines Umlands übersieht man leicht, dass Schottland auch weitere bemerkenswerte Golfregionen zu bieten hat - zum Beispiel den Nordosten. Hier findet man nicht nur alles, was Schottland berühmt gemacht hat - es gibt hier mehr Whisky-Brennereien und historische Burgen pro Quadratkilometer als irgendwo sonst in Schottland -, sondern auch eine erlesene Auswahl ausgezeichneter Golfplätze. Mehr als 60 klassische Parcours warten im Hinterland von Aberdeen auf den entdeckungsfreudigen Golfer. Viele der Plätze sind über 100 Jahre alt und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden verfügbar. Von kniffligen Links am Meer bis zu leichter bespielbaren Plätzen im Landesinneren. 

Ein idealer Ausgangspunkt, um sowohl die Whiskies und Burgen als auch die Golfareale der Region kennenzulernen, bietet Aberdeen selbst. Hier beginnen sowohl Castle Trail als auch Malt Whisky Trail. Beide Routen machen es Besuchern leicht, zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region zu gelangen. Wegen der guten Verkehrsanbindung gilt Aberdeen zudem als „Tor zu den Highlands". Hier findet man auch den sechstältesten Golfklub der Welt: The Royal Aberdeen.

Marcliffe Hotel - ein Traum in Green.
Das Marcliffe-Hotel bei Aberdeen - Einlochen (fast) an der Terrasse.

Aberdeen ist durch Erdöl reich geworden. Mit dem Geld kamen anspruchsvolle Reisende in die Stadt - und umgekehrt. Passend dazu entstand eine luxuriöse Infrastruktur mit guten Geschäften, guten Restaurants und guten Hotels. Eine der berühmtesten Unterkünfte Aberdeens ist das Marcliffe Hotel im Süden der Stadt. Hier werden abends - bei exquisiter regionaler Küche und guten Weinen - Geschäfte gemacht. Und morgens fährt man gemeinsam zum Golfspielen.

Längst bietet das Marcliffe erlesene Komplettpakete für verwöhnte Golfer. Ein aktuelles Beispiel: Drei Übernachtungen im Marcliffe mit Frühstück und einem À-la-carte-Abendessen sowie je einer Runde Golf auf dem Royal Aberdeen Golf Club, dem Murcar Golf Club und dem Cruden Bay Golf Club für 555 Britische Pfund pro Person.

Wer mehr über die Golfdestination Schottland und die schönsten Unterkünfte für Golfer in den verschiedenen Regionen des Landes erfahren möchte, findet auf der Internetseite der renommierten schottischen Luxushotelmarketinggruppe Connoisseurs Scotland einen Einstieg. Vom kleinen, gut versteckten Geheimtipp-Hotel bis zum weltberühmten Golfresort ist hier alles vertreten, was in Schottland Rang und Namen hat. Mit Übersichtskarte und Kurzinformation zu den Golfmöglichkeiten in der näheren Umgebung findet man schnell den passenden Ausgangspunkt.


Text: Sebastian Thiel für Connoisseurs Scotland; Bilder: Greywalls Hotel,  Old Course Hotel Golf Resort & Spa, Starwood Hotels & Resorts Worldwide, Inc. 




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