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Gern gesehen

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Guten Morgen, Tel Avív

 

Katharina Höftmann - Guten Morgen, Tel Avív!

Ephraim Kishon (1924 - 2005) war einer der bedeutendsten israelischen Satiriker des letzten Jahrhunderts. Wer seinen Humor und seine originelle Wahrnehmung von Details zwischen israelischen Altbürgern und jungen Zugereisten vermisst, wird von Katharina Höftmann bestens bedient. "Guten Morgen, Tel Avív!" ist die Anfängerfibel für Isreal-Neulinge. ...mehr


Randnotizen

Wandern in Flandern
Seit 2012 führt ein ausgewiesener Wanderweg die gesamte belgische Küste entlang. Das Wanderrouten-Netz beginnt im Naturpark »Het Zwin« an der niederländischen Grenze und endet in der »flämischen Sahara« an Grenze zu Frankreich. Gut zu Fuß zu sein ist bei insgesamt 180 Kilometern insgesamt ein Vorteil.

Lake Havasu
1.000 Dollar Belohnung gibt es bei einer spannenden Suche um Lake Havasu City, Arizona. Am 4. August 1943 stürzte eine Pursuit P-40 bei Havasu Landing unter rätselhaften Bedingungen in den Colorado. Das Flugzeug wurde nie geborgen und das Geheimnis am Lake Havasu nie gelöst.


Flugangst adé – und die Welt gehört Ihnen!


Von Flugangst betroffen?

wingwave-Coaching gegen Flugangst

Denn Ihr Urlaub sollte Spaß machen. Von Anfang an!


Stuttgart (KEN). Schade, wenn jemand wegen Flugangst auf ferne Länder verzichten muss. Die Coachingmethode wingwave hilft den manchmal überraschenden Ursachen auf die Spur zu kommen und das Leiden dauerhaft zu überwinden. Peter Kensok ist ist ausgebildeter wingwave-Coach und wingwave-Ausbilder. Er berichtet hier über die Lösung eines Falls von Flugangst.


Jan Duykstraat (Name red. geändert) ist 15 Jahre alt, »natürlich« noch Schüler und kommt aus einer ziemlich internationalen Familie: Der Stiefgroßvater arbeitete in einem Großmarkt der US-Army, die Mutter stammt aus den Niederlanden, der Vater aus Pakistan und Verwandte gibt es »mindestens« in den USA und England. Viele Gründe also zu fliegen.

Doch Jan gerät in Panik, sobald er an eine Flugreise auch nur denkt: »Ich habe keine Ahnung, was da los ist. Ich weiß nur, dass ich eine irre Angst habe.« »Die Angst scheint eher dich zu haben«, schlage ich ihm vor und verschiebe damit ein bisschen die Perspektive. Flugangst ist eben nicht gleich Flugangst. Aber das ist ihm egal. »Ich weiß nur, dass ich dagegen nicht ankomme«, sagt Jan.

»Und was ist dein Ziel für diese Sitzung?«

»Ich würde gerne entspannt fliegen können, denn dass ich das nicht kann, ist doch nicht normal, oder?«


Alles freut sich auf die Ferien - und Sie?


Dabei könnte für Jan eigentlich alles ganz gut sein: Er mag Flugzeuge und ist darin in seiner Clique sogar der (!) Spezialist. Er kennt Spannweiten, Reichweiten bei voller Beladung, weiß über Propeller- und Düsenantrieb Bescheid, über Besonderheiten der Innenausstattung und welche Gesellschaft wohin am günstigsten fliegt. Er weiß sogar aus eigenem Erleben, welche Flughäfen von Europa nach Amerika am schönsten sind. Flughäfen sind jedoch am Boden, und Fliegen ist in der Luft. Jan erzählt locker und flockig, wie viel Passagiere in den unterschiedlichen Maschinen reisen können – sofern er nur ja nicht dazu gehören muss.

Leider steht jetzt ein Flug von Stuttgart nach Sarajewo (Bosnien und Herzegowina) an, mit Zwischenlandung in Mostar. Also hin und zurück vier Starts und Landungen.

Jan geht es gar nicht gut damit.

Aber er hat nun mal einem Freund versprochen, mit ihm ein internationales Sommercamp zu besuchen. Und für Jan gilt: »Ein richtiger Mann – ein richtiges Wort.« Dabei könnte ein richtiger Mann doch auch mit dem Zug fahren, oder? »Ist aber giga umständlich und uncool in der Klasse.« Wie sollte Jan seinen Mitschülerinnen und Mitschülern erklären, dass er sich vor Flugangst nahezu in die Hosen macht …

Wenn schon Fliegen, dann nur mit der Lufthansa. »Lufthansa ist nett und klasse«, sagt Jan. Aber Lufthansa fliegt eben nicht passend zum Sommercamp nach Bosnien. Und schon gar nicht zu dem Etat, der ihm und seinem Freund zur Verfügung steht. Die Ferien zuhause verbringen ist jedoch auch nichts.

Irgendwann waren Nägel mit Köpfen gemacht worden: Die Eltern hatten die Flugtickets mit Air Bosnia gebucht, und damit gab es kein Zurück mehr für Jan. Dann hörte er von wingwave. »Das hat mit den Wellen im Gehirn zu tun. Und mit Schmetterlingen, die ja auch fliegen.« – Soviel weiß Jan bereits, und er wittert zumindest die Chance, einigermaßen gut in die Ferien starten zu können.

Sein Tag beim Coach. Das »Setting« ist klassisch und wingwave-mäßig. Jan ist begeistert von der Kalibrierungsphase, vom Zuckertest, vom Muskeltest an der Hand (Myostatik-Test) überhaupt und den neurophysiologischen Zusammenhängen im Besonderen. Er saugt nahezu alles in sich auf. Ein Videobericht über eine andere Flugangst-Intervention mit wingwave »glüht« ihn gewissermaßen zusätzlich vor für das, was er in dieser wingwave-Sitzung erleben wird.

Es macht Spaß, mit Jan zu arbeiten. Er geht clever mit und erzählt, dass er als kleiner Junge zwischen Großmutter und Mutter auf dem Flug nach London in ein Luftloch gerauscht sei. »Wir sackten 50 Stockwerke tief ab. Mindestens! Meine Mutter und meine Oma schrien wie am Spieß und klammerten sich verzweifelt an mich fest. – Daran lag’s bestimmt«, vermutet Jan. Er testet jedoch stabil. Jan lacht: »Luftlöcher sind anscheinend lustig.«


Flugangst hat viele Ursachen


»Dann kann es nur der Klassenausflug mit dem ängstlichen Lehrer nach Prag gewesen sein …« Ist es aber nicht. Limbisch reagiert Jan auch auf dieses Ereignis stabil. Hatte seine Flugangst am Ende gar nichts mit dem Reisen in der Luft zu tun?

Ich überprüfe das und teste durch, was alles zum Fliegen dazu gehört. Die Klassiker gewissermaßen: Enge, Kontrollverlust, ungewohntes Essen und Trinken, die vielen Passagiere, Stewards und Stewardessen, Entführungen, 11. September 2001. Das Flugzeug als Ganzes. Negativ. Jan könnte tatsächlich sogar Spaß am Fliegen haben oder zumindest gelassener sein!

Also gehen wir ganz zurück auf »Start«: Die Entscheidung zuhause für die Reise hält kinesiologisch. Kofferpacken, der Abschied vom Bruder, den Großeltern, der geliebten Katze genauso. Wir fahren in Gedanken zum Flughafen – kein Problem.

Ich assoziiere ihn stärker in das Umfeld Flughafen, um herauszufinden, wo seine Angst eigentlich beginnt. Check-in hält, Passkontrolle hält, die Zugänge zu den Flugzeugen mit all den kunterbunten Duty-frees halten ebenfalls. Hier kauft Jan sogar gerne ein. »Irgendwelchen luxuriösen Schnickschnack, auf den meine Mitschüler neidisch sein werden.« Er grinst. Noch.

Wir nähern uns dem Bording-Bereich, dann Aufruf zum Einsteigen. Jans Karte wird abschließend überprüft. Und Jan testet – butterweich. Wir sind am richtigen Thema!

Mein junger Klient spult das gesamte Programm ab, von Angst bis Scham, während er auf die Dame vom Bodenpersonal fokussiert. Er hält das Gefühl, und ich winke. Die Empfindungen sind ihm »… irgendwie vertraut …«. Ich winke weiter: »… wie aus einer anderen Zeit …« Wieviele andere Zeiten hatte ein 15-Jähriger bereits?

Ich frage die Jahre ab und lande im Alter von drei bis vier. »Was war damals?« frage ich ihn. – »Keine Ahnung!« Ich winke weiter. Und dann rastet die Erinnerung ein. Jan ist überrascht. Und er erzählt:

»Ich war damals ja noch sehr klein und im Kindergarten. Und eines Tages ist mir draußen beim freien Spielen ein Malheur passiert. Ich schaffte es nicht mehr rechtzeitig aufs Klo und hatte die Hosen schließlich gestrichen voll. Im wahrsten Sinn des Wortes. Ich muss gestunken haben wie Sau und war ziemlich verzweifelt, denn meine Mutter hatte mich im Kindergarten abgegeben und war längst gegangen. Zuhause war niemand erreichbar, der mich hätte sauber machen können. Mir war alles soooooo peinlich. Die anderen Kinder lachten mich aus. Und ich glaube, die Kindergärtnerin war vollkommen überfordert. Sie sagte nur: Du darfst hier nicht rein!«

Waren wir tatsächlich beim richtigen Thema? Der Myostatik-Test bestätigt das. Wir bewinken diesen peinlichen Moment im Leben des jungen Jan, die Kindergärtnerin und dann auch die Dame vom Bording. Und dann lacht er: »Stimmt ja auch. Ich bin noch immer nicht sehr groß, und beide Male entscheiden große Frauen darüber, ob ich dabei sein darf oder nicht.«


Ihren Urlaub haben Sie sich verdient! - Guten Flug!


Jan hat das Sommercamp in Bosnien erlebt. Mit Zwischenlandung in Mostar auf dem Hin- und Rückflug. Insgesamt vier Mal rauf und vier Mal wieder runter. Der Hinflug war von selbst in Ordnung. Der Rückflug »ging so«. Sein Freund berichtete von einer ziemlich heftigen Fête am Abend davor, und Jan habe sich im Flugzeug zwischendurch die Thymusdrüse geklopft, wie er es im wingwave-Coaching gelernt hatte.

Damit hat er die hundert Punkte verfehlt, aber nur knapp, denn die Flüge hat Jan erstaunlich gut überstanden. Er will sogar den Pilotenschein machen! Erst jedoch kommt der Führerschein am Boden dran. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.


Erfolge zum WundernDieser Text von Peter Kensok erschien 2009 in »Erfolge zum Wundern«. In diesem Buch sind zahlreiche Beispiele für wingwave-Coaching wiedergegeben. Klicken Sie einfach auf das Bild und Sie landen direkt auf der Seite des Junfermann-Verlags.

Peter Kensok ist wingwave-Coach und hat über 50 Coaches in dieser Methode ausgebildet. Sollten Sie von Flugangst, Prüfungsangst, Blockaden bei Auftritten und anderem betroffen sein, nehmen Sie gerne Kontakt auf. Per E-Mail über Kontakt oder unter Telefon 0711 / 24 39 43.




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