www.globalscout.de

Reise - Freizeit - Völkerkunde - Kultur

Das Extra für Sie

Gern gesehen

Gern gesehen (68).jpg

Ferien von Anfang an

Flugangst adé ...

Angst vorm Fliegen - viele Menschen freuen sich nur bedingt auf den Urlaub: Der Anfang ist das Schlimmste, das Ende sowieso. Dabei liegt die Ursache hinter der Flugangst häufig in Themen, die mit dem Fliegen gar nichts zu tun haben ... mehr


Unbekanntes Transkaukasien

Armenien - Armenien

Hayastan nennen die Armenier ihr Heimatland, nach ihrem höchsten Gott „Hayk“ aus heidnischer Zeit. Zahlreiche Routen führen entlang fruchtbarer Ebenen, trockener Felssteppen, schneebedeckter Bergwege und türkis schimmernder Seen. Ein Land am Rand Europas in den transkaukasischen Bergen ... mehr

Randnotizen

Süßer Frühling
Von Mitte Februar bis Mitte April sind Neuenglands Farmer mit Eimern, Schläuchen und speziellen Bohrern unterwegs, um köstlichen Ahornsirup zu zapfen. Manche Farmen können sogar das ganze Jahr über besichtigt werden, zum Beispiel die Dakin Farm südlich von Burlington in Vermont.

Lake Havasu
1.000 Dollar Belohnung gibt es bei einer spannenden Suche um Lake Havasu City, Arizona. Am 4. August 1943 stürzte eine Pursuit P-40 bei Havasu Landing unter rätselhaften Bedingungen in den Colorado. Das Flugzeug wurde nie geborgen und das Geheimnis am Lake Havasu nie gelöst.


SympathieMagazin Mongolei verstehenSympathieMagazin
Mongolei verstehen

Als der Filmemacher Wolfgang Luck 1991 die Mongolei besuchte, hatte sich diese gerade erst vom kommunistischen System verabschiedet. Rinderzungen waren das einzige, was es zu kaufen gab. Wenig später durchquerte er mit einer Kamelkarawane die Steppen, es entstand ein Film über das Leben der No¬maden. 2015 besuchte Luck für das SympathieMagazin »Mongolei verstehen« das Land erneut.

 
 

Mit einem Klick auf das Bild des Covers können Sie das Buch direkt beim Verlag bestellen.

Bei seiner Ankunft in der Hauptstadt Ulan Bator verschlug es ihm beim Anblick der neuen Skyline die Sprache: eine Glasfassade aus Hotels, Büros und Shopping-Malls. Rinderzungen gebe es immer noch, so Luck, doch der westliche Lebensstil habe unverkennbar Einzug gehalten.

Dabei bedient kaum ein Land unsere Sehnsüchte so sehr wie die Mongolei: die nach Ursprünglichkeit und unberührter Natur. Schnell entstehen Bilder von wilden Reitern in endloser Steppe, vom archaischen Leben der Nomaden. Gerade das Nomadentum gilt als faszinierendes Relikt aus einer anderen Zeit. Wie aber sieht die Realität aus? Die wenigsten Nomaden reiten noch, sie treiben ihre Herde mit Motorrädern oder Autos an. Die traditionelle Tracht, Deel, wird nur noch zu Festtagen angelegt. In den Jurten, den kreisrunden Filzzelten, haben Fernseher Einzug gehalten, in denen bunte Bilder aus der Hauptstadt flimmern.

Und die wirkt wie ein Magnet. Ulan Bator zieht jährlich zehntausende Nomaden an, die auf ein besseres Leben hoffen. Mittlerweile lebt fast die Hälfte der drei Millionen Mongolen dort. Die Folgen: Wohnungsmangel, Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt, Umweltprobleme. Der Aufschwung mit Beginn der Marktwirtschaft brachte zunächst viel Hoffnung, schreibt Myagmar Munkhmandakh, Leiterin des mongolischen Presseinstituts. Die Rohstoffe des Landes wurden erschlossen, das Bruttoinlandsprodukt explodierte. Der Boom hat jedoch nur eine kleine Schicht reich gemacht, ein Drittel der Bevölkerung lebt in Armut.

Wie schwierig es auch für Akademiker ist über die Runden zu kommen, zeigt das Beispiel eines Lehrers in Ulan Bator. Die meisten junge Mongolen lieben ihre Stadt trotzdem - eine Boomtown mit Bildungschancen und Karrieremöglichkeiten sei sie. Es gibt einige hochrangige Universitäten, die vor allem auch junge Frauen besuchen. Viele Kinder aus Nomadenfamilien studieren dort.

Die Leser werden mitgenommen zu einem Besuch bei deren Eltern, die in Jurten leben und alte Traditionen hochhalten: Sie tauschen Schnupftabak, spielen das Schafsknöchelspiel Shagai und feiern das buddhistische Frühlingsfest. Khöömi-Sänger lassen ihre Kehlköpfe vibrieren und stolze Ringkämpfer mes¬sen sich in Wettbewerben. Im neuen SympathieMagazin lernt man zudem eini-ges über den Schutz der scheuen Gobibären, begleitet eine Kamelkarawane auf ihrem Ritt durch spektakuläre Wüstenlandschaften, lauscht dem Singen der Dünen und geht mit ZDF-Wissenschaftsmoderator Dirk Steffens der Frage nach, warum der Himmel über der Mongolei eigentlich so blau ist.

Wird das Land seinen eigenen Weg finden? »Im Rausch der Modernisierung haben wir viel von unserem nomadischen Herz verloren«, kritisiert Dulguun Batmunkh. Gold- und Kupferminen schlagen tiefe Wunden in die Landschaft, Ziegenherden, die Kashmir für den Weltmarkt liefern, überweiden die Steppen. Der deutsch-mongolische Schriftsteller Galsan Tschinag will sein Land zu ei¬nem Naturschutzreservat für Besucher aus der ganzen Welt erklären lassen. Das Nomadentum sei ein Schatz, es zeige, wie man mit wenig gut leben kann. Armut sei ein Begriff aus dem Westen, Nomaden empfänden sich selbst nicht als arm. Sie kennen, so Tschinag, den Zwang des Uhrwerks nicht, sie haben jeden Tag wirklich gelebt. Man ahnt, wie reich Nomaden tatsächlich sind.

Text: Stephanie Arns


Besser planen mit

meineziele - Das (!) Instrument für Zeitmanagement

 

Für Ihre Unterstützung

Begriff der Woche

Amulett

Das lateinische amuletum (»Kraftspender«) hat möglicherweise arabische Wurzeln: hammala bedeutet Tragband. Die magischen Kräfte der Amulette sollen dem Träger vor allem Glück und Schutz bringen oder in Form von Zähnen oder Krallen die Kräfte eines erlegten Tieres zuführen. Amulette kommen auch als Kreuz und Reliquien vor. ... mehr

Meldungen

Die Welt der Pinguine
Das größte Aquarium im Südwesten der USA ist das »OdySea Aquarium« in der Salt River Pima-Maricopa Indian Community von Scottsdale. Auf 16 Hektar erleben Besucher die Flüsse der Welt, Pinguine und das Leben in den Sümpfen, in den Korallenriffen und in den eindrucksvollen Tiefseegräben.

Wiege der USA
Philadelphia, die zweitgrößte Metropole der Ostküste überzeugt nicht nur mit historischen Stätten wie der Freiheitsglocke oder der Independence Hall, sondern auch mit einer Vielzahl an Museen wie dem »Museum of Art«. Dessen Treppenaufgang wurde seinerzeit durch den Boxer-Film »Rocky« weltbekannt.

Earth Caching
Geocaching ist Schnitzeljagd mit GPS an frischer Luft. Zum Beispiel im Petrified Forest National Park, Arizona, mit versteinertem Holz und einzigartigen Naturfelsformationen. Neben Wandern, Reiten, Campen, Wild- und Vogelbeobachtung ist hier auch »Earth Caching« möglich: Geocaching - Homepage der National Parks.


Der Werte-Manager
Peter Kensok, M.A. - Kommunikationstraining
wingwave-Ausbildungen in Stuttgart
Burnouthilfe Stuttgart
Buchempfehlungen von Globalscout
Coaching: NLP, Hypnose, Text
wingwave-Coaching mit Peter Kensok
Ihren XING-Kontakten zeigen
Auf facebook empfehlen
Newsfeed von Peters BLOG