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Ferien von Anfang an

Flugangst adé ...

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Unbekanntes Transkaukasien

Armenien - Armenien

Hayastan nennen die Armenier ihr Heimatland, nach ihrem höchsten Gott „Hayk“ aus heidnischer Zeit. Zahlreiche Routen führen entlang fruchtbarer Ebenen, trockener Felssteppen, schneebedeckter Bergwege und türkis schimmernder Seen. Ein Land am Rand Europas in den transkaukasischen Bergen ... mehr

Randnotizen

Wandern in Flandern
Seit 2012 führt ein ausgewiesener Wanderweg die gesamte belgische Küste entlang. Das Wanderrouten-Netz beginnt im Naturpark »Het Zwin« an der niederländischen Grenze und endet in der »flämischen Sahara« an Grenze zu Frankreich. Gut zu Fuß zu sein ist bei insgesamt 180 Kilometern insgesamt ein Vorteil.

Architektonischer Klassiker
Der Stony Creek-Thimble Islands Historic District im Südosten Connecticuts (USA) beherbergt auf 5,7 Quadratkilometern eine der größten Sammlungen Baukunst und Sommerhäuser des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts: 487 Gebäude, ein Granitdenkmal, eine Fachwerkbrücke aus Stahl und eine Eisenbahnhochstraße.


Cordula Weidenbach - Ohne Gurt kostet 50 extra!Cordula Weidenbach
Ohne Gurt kostet 50 extra!

KEN. Vielleicht hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet von dieser Sammlung freundlicher Kurzgeschichten rund ums Taxifahren. Bei »skurrilst« und »schrägst« hätte ich gerne herzlich gelacht statt durchweg bestenfalls geschmunzelt. Aber der Job eines Taxifahrers ist vermutlich ohnehin selten wirklich lustig.

 
 

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Cordula Weidenbach, Jahr­gang 1974, war nach ihrem Tourismusstudium neun Jahre in einer Veranstaltungsagentur tätig. Sie war beruflich viel unterwegs und gehört offenbar zu den Reisenden, die mit ihren Taxifahrern das Gespräch suchen und sogleich die Höhepunkte aus dem Leben der Berufschauffeure finden.

Wenn Fahrgäste nur noch »nach Hause« lallen können ...

Die ersten Geschichten in »Ohne Gurt kostet 50 extra!« drehen sich vor allem um Fahrgäste, die, außer dass sie wie einst »E. T.« nach Hause wollen, alles andere ins Koma gesoffen haben, einschließlich der eigenen Adresse. Sie fühlen sich auf der Rückbank des Taxis so sehr daheim, dass sie sich bereits bettfertig nackig ausziehen und einpennen, bevor das Taxameter stoppt.

Da ist eine Geburt im Taxi schon etwas Besonderes. Oder dass der Sohn eines reichen Hotelbesitzers ganz ohne Geld unterwegs ist und Vertrauen die einzige Währung ist, die er erst einmal anbieten kann. Dafür spendierte er seinem Fahrer am Zielort dann ein mehrsterniges Wochenende in der Luxussuite.

Taxifahrer sind das selten im Erstberuf. Die einen haben vorher studiert, die anderen machen es, um halt irgendetwas zu tun. Wieder andere sehen es als Unterhaltung nach der Rente an. Manche bringen ihre Fahrgäste nur von A nach B - und fertig. Wenn man Cordula Weidenbach glauben darf, entwickeln wieder andere überragende Fähigkeiten als Psychotherapeuten oder Mediatoren.

Die Autorin lebt in München, kommt also um Taxifahrer zur Zeit des Oktoberfests nicht herum. Da lassen sich schon mal Festbesucher auf eine Taxifahrt rund um die »Wies'n« ein, nur um den vergeblich Wartenden huldvoll zuzuwinken: Ein Taxi zum Fest ist lustiger als so manches Top-Fahrgeschäft, bei dem einem das Essen und die Maß vom Abend aus dem Gesicht fällt. Das kann auch auf der Rückbank passieren.

Natürlich leben Taxifahrer auch gefährlich. Als Frauen sowieso. Glücklich kommen dann die davon, die per Alarmsignal die Kollegen zusammenrufen oder rechtzeitig den Fahrersitz verlassen, um vor Messerstechern und Vergewaltigern zu flüchten.

»Ohne Gurt kostet 50 extra!« ist mindestens ein Plädoyer für die Achtung vor den Taxifahrern, die sich im In- und Ausland 24 Stunden am Tag die Hintern platt sitzen, damit wir rechtzeitig zum Flughafen, zum Bahnhof oder in den Kreißsaal kommen. Es gibt auch »schwarze Schafe« unter ihnen, aber eher wurden Taxifahrer als solche verkannt und wussten dann auch ohne Navigator die kürzeste Strecke zur Abflughalle. Einfach weil in diesem Beruf auch heute noch Erfahrung ein Wert an sich ist. Hut ab!


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