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Gern gesehen

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Ferien von Anfang an

Flugangst adé ...

Angst vorm Fliegen - viele Menschen freuen sich nur bedingt auf den Urlaub: Der Anfang ist das Schlimmste, das Ende sowieso. Dabei liegt die Ursache hinter der Flugangst häufig in Themen, die mit dem Fliegen gar nichts zu tun haben ... mehr


Unbekanntes Transkaukasien

Armenien - Armenien

Hayastan nennen die Armenier ihr Heimatland, nach ihrem höchsten Gott „Hayk“ aus heidnischer Zeit. Zahlreiche Routen führen entlang fruchtbarer Ebenen, trockener Felssteppen, schneebedeckter Bergwege und türkis schimmernder Seen. Ein Land am Rand Europas in den transkaukasischen Bergen ... mehr

Randnotizen

Prächtige Ringstraße
Die Ringstraße wurde vor über 150 Jahren eröffnet. Das größte städtebauliche Projekt Wiens markiert den Wandel von der feudalen Residenz zur europäischen Großstadt. Heute finden auf dem früheren Militärgelände und in den Gebäuden und Plätzen entlang des Boulevards Großveranstaltungen statt.

»Vier-Sterne-Kreuzfahrt« führt in die Irre
Anbieter dürfen nicht damit werben, dass ihre Kreuzfahrten »vier Sterne« haben: Für Schiffsreisen gibt es kein anerkanntes »Sternesystem«, stellte dem D.A.S. zufolge das Landgericht Hanau fest. Nach dem Gericht ist eine solche Werbung eine Irreführung des Verbrauchers. - LG Hanau, Az. 7 O 397/14


SympathieMagazin Kuba verstehenSympathieMagazin
Kuba verstehen

Jenseits von Tabak, Rum und Meeresrauschen zeigt »Kuba verstehen« eine Karibikinsel mit vielen Facetten und Gesichtern, die ihren ganz eigenen Rhythmus pflegt. Wie man als Sandwichverkäufer Erfolg hat, warum kubanische Jugendliche nach Deutschland möchten und was sich in Havannas Kulturszene tut - auch darum geht es in diesem SympathieMagazin.

 
 

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Dass Kuba nach wie vor einen besonderen Reiz auf seine Besucher ausübt, liegt nicht nur an seinen Stränden, den Zigarren, der Musik und dem berühmten Rum, sondern vor allem an den Kubanern. Doch nicht alles auf Kuba hat Postkartencharakter - das Leben ist immer noch hart und entbehrungsreich. Geschichtlich geprägt durch äußere Einmischungen und Sklaverei, durch Revolution und wirtschaftliche Isolation, haben es die Kubaner dank ihrer Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit, ihrem Improvisationstalent und ihrem Optimismus geschafft, ihr Schicksal zu meistern und dabei Lebensfreude auszustrahlen.

Lebensfreude und Schicksal

Am Für und Wider des kubanischen Sozialismus, an den schwierigen Beziehungen zu den USA und an der »Lichtgestalt« Fidel Castro scheiden sich die Geister: Kuba polarisiert. Wohin die unter Raúl Castro eingeleitete wirtschaftliche Liberalisierung und die politischen Zugeständnisse führen werden, bleibt abzuwarten. Einschlägige Experten wie der Soziologe Haroldo Dilla und der Ökonom Bert Hoffmann wagen Prognosen. Sicher ist, dass Kuba dabei ist, sich ein Stück an die globalisierte Welt anzunähern. Aber eben im eigenen Rhythmus.

Die kubanischen und deutschen Autoren stellen die Menschen in den Mittelpunkt und nehmen die Leser mit ins kubanische Alltagsleben. Von ihnen erfährt man, warum sich Elena nach einem langen Arbeitstag am liebsten bei einer Seifenoper vom Alltagsstress erholt, mit welchen Vorurteilen Schwarze wie Gilberto zu kämpfen haben, warum Bescheidenheit (anscheinend) keine kubanische Tugend ist oder wie das Leben eines Dissidenten aussieht. Magazinbotschafter und Buchautor Amir Valle stellt amüsante Vergleiche mit Deutschland an und lässt dabei einige Klischees »über die Klinge springen«.

Und bald wird klar: Kuba ist viel mehr als ein karibisch-buntes Strandparadies oder ein politisches Experiment mit ungewissem Ausgang. Kuba ist widersprüchlich und faszinierend - sofern man einen Blick hinter die Kulissen wagt und sich auf Begegnungen und Gespräche mit den kontaktfreudigen und wissbegierigen Einheimischen einlässt.

Text: Andrea Rudolf


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